Che Guevara
Noch heute ist Che Guevara ein Symbol rebellierender Jugendlicher, die sein Motiv mit Begeisterung auf T-Shirts tragen oder als Poster an die Wand hängen. Wie viele Ikonen wurde auch Guevara bis heute fast glorifizierend behandelt, auch wenn sein Handeln nicht immer nur von Menschlichkeit geprägt war. Trotzdem gilt er bis heute als brillanter Stratege und Begründer des Guerillakampfes.
Ernesto Guevara de la Serna wurde am 14. Juni 1928 in bürgerlichen Verhältnissen in Argentinien geboren. Nach seinem Medizinstudium reiste er lange Zeit durch Lateinamerika, was ihn tief prägte. Fortan wollte er sich für das Wohl der Menschen einsetzen und wurde politisch aktiv.
1955 lernte er Fidel Castro kennen und schloss sich dessen Revolution gegen das cubanische System an, wo er durch seine Führungsqualitäten und seine taktischen Fähigkeiten maßgeblich am Gelingen des Widerstands beteiligt war. Nach dem Sieg war er unter Castro als Industrieminister tätig, zog sich aber 1965 zurück, da er seine ideellen Vorstellungen nicht in seiner politischen Karriere zu realisieren sah.
Che Guevara beteiligte sich daraufhin an weiteren Guerillaaktionen auf der ganzen Welt, zuerst im Kongo, später dann in Bolivien. 1967 wurde er während einer Revolution in Bolivien von der Armee gefangen genommen und hingerichtet. Sein Leichnam wurde erst 1997 nach Cuba überführt und dort beigesetzt.
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