Fidel Castro
Fidel Castro, ein Name, den man automatisch mit Cuba und der Revolution verbindet, ist vermutlich eine der bekanntesten historischen Persönlichkeiten, die es gibt. Schon sein Geburtstermin ist umstritten, offiziell wurde er am 13. August 1926 geboren, es gibt aber auch Hinweise, dass er erst 1928 geboren wurde. Obwohl er nicht in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, zeigte sich bei ihm schon früh die Zuwendung zur einfachen Bevölkerung und sein Problem mit Autoritäten.
1945 begann er sein Jurastudium in Havanna, war hier bereits politisch aktiv und war an Protesten und militärischen Aktionen gegen das diktatorische System beteiligt. Nach seinem Studium gründete er eine Kanzlei und setzte sich weiter für die ärmeren Kreise Cubas ein.
Nach weiteren politischen Aktionen organisierte er 1953 den bekannten Sturm auf die Moncada-Kaserne, ein weiterer Versuch, die Diktatur zu stürzen. Der Versuch schlug jedoch fehl, Castro kam ins Gefängnis, wurde zwei Jahre später jedoch wieder entlassen und ging daraufhin nach Mexiko ins Exil, wo er zusammen mit Che Guevara die Revolution vorbereitete. Gemeinsam führten sie den Kampf gegen das diktatorische System auf der Insel ab 1956, um im Januar 1959 den Diktator zu vertreiben und die Macht zu übernehmen.
Fidel Castros neues Regime war jedoch auch sehr autoritär geprägt, er duldete keine Kritik und das Volk hatte von der Umsetzung seiner vom Grundsatz doch sehr idealistischen Vorstellungen nicht nur Vorteile. Erst im Februar 2008 trat er von seinen Regierungsposten zurück, nachdem er gesundheitlich sehr angeschlagen war.
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